Gospel, Pop und mehr – Crossline begeisterte das Publikum – zweites Benefizkonzert war ein voller Erfolg

Unser hatte zu einem Benefizkonzert zum Erhalt des Holzglockenturms der Delver Kirche eingeladen. Für dieses besondere Konzert konnte der Chor „Crossline“, Gospelchor der Ev.-Luth. Erlöserkirchengemeinde Heide, unter der Leitung von Harald Gerecke gewonnen werden.

Etwa 140 Zuhörerinnen und Zuhörer strömten in die Delver Schifferkirche, um das zweite Benefizkonzert zum Erhalt des hölzernen Glockenturms der Kirche mit dem Chor „Crossline – Gospel & more“ aus Heide zu erleben. Ein Abend voller Gospel, Pop, Musical und Traditionals, so hatten es die Organisatoren unseres Fördervereins angekündigt. Und sie hatten nicht zu viel versprochen. Schon beim Einzug des Chores mit "You raise me up" von Westlife, erhoben sich die vielen Besucherinnen und Besucher von ihren Plätzen. Mit einer Mischung aus traditionellen und modernen Gospels, Melodien aus dem Musical- und dem Popbereich, mal ganz ruhig, mal fetzig und schwungvoll vorgetragen, schaffte es der Chor, die Herzen der Zuschauer zu erobern und den Funken der Begeisterung schnell überspringen zu lassen. Wer nicht da war, hatte etwas verpasst! Nach mehreren Zugaben des Chores endete ein Abend voll hochkarätiger Musik und vergrößerte die Fangemeinde der Sängerinnen und Sänger um Chorleiter Harald Gerecke und Gitarrist Rolf Hübner. Der Chor verzichtete auf eine Gage. Unser Verein bedankte sich mit einer Landmettwurst, einer guten Flasche Rotwein und einem Gutschein für eine Fährfahrt mit der Bargener Fähre auf der Eider. Die Verantwortlichen unseres Fördervereins und der Kirchengemeinderat sind sich einig: es wird im nächsten Jahr ein weiteres Benefizkonzert in der Delver Kirche geben.

Text: Uwe Paulsen

Volles Haus bei der traditionellen Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinden Delve, Hollingstedt, Wallen u. Bergewöhrden

 

Delve, Hollingstedt, Bergewöhrden, Wallen: Große und kleine Künstler sorgen für ein abwechslungsreiches Programm bei der Seniorenweihnachtsfeier in der Sporthalle in Delve. Der Förderverein „Wir för uns e.V.“ unterstützt die Gemeinden bei der Organisation.

Delves Bürgermeisterin begrüßte im Namen der vier Gemeinden Delve, Hollingstedt, Bergewöhrden, Wallen und des Fördervereins Wi för Uns e.V. die Seniorinnen und Senioren aus den vier Dörfern zu der traditionellen Weihnachtsfeier mit Kaffee und Kuchen in der gut gefüllten, festlich geschmückten Sporthalle im MarktTreff in Delve. Der große Tannenbaum wurde von der Familie Wulff gestiftet. Mit dem gemeinsam gesungen Lied „Alle Jahre wieder“ begann dann die stimmungsvolle Weihnachtsfeier. Für das abwechslungsreiche Rahmenprogramm sorgten die Kinder des Delver Kindergarten Sonnenstern und der Eiderlandschule Pahlen, die Jugendakkordeon-Gruppe Pahlen, Delves Pastor Jens Cahnbley, Johannes Greve aus Delve und die Delver Chören unter der Leitung von Annegret Frick. Die ehrenamtlichen Helfer des Fördervereins Vereins Wi för Uns e.V. sorgten vor, während und nach der Veranstaltung für einen reibungslosen Ablauf.

In ihrem Schlusswort bedankte sich Delves Bürgermeisterin Petra Elmenthaler bei allen Mitwirkenden, die vor und hinter den Kulissen für diese gelungene Weihnachtsfeier gesorgt haben.

Zum Abschluss wurde dann gemeinsam das Lied „Stille Nacht...“ gesungen. Es war ein wirklich gelungener Nachmittag.

Fotos auch unter www.hollingstedt-dithmarschen.de

 

Uwe Paulsen

Dree-Dörper-Eeten zum zweiten Mal

Anfang November war es wieder so weit, der Förderverein „Wi för Uns" hat das etwas andere Essengehen für Genießer und Neugierige der Gemeinden Hollingstedt, Delve und Wallen zum zweiten Mal organisiert. 15 Teams hatten sich angemeldet für entweder eine Vor-, Haupt-oder Nachspeise zu kochen. Die Speise musste jedes Zweier-Team zum Beginn des Essens fertig oder gut vorbereitet haben. Und los ging`s!

Alle Teams starteten gleichzeitig zur vorgegebenen Zeit und nach seinem individuellen Routenplan zur Vorspeise. Es aßen bei jeder Mahlzeit drei Teams, somit sechs Personen zusammen. Nach neunzig Minuten ging es laut eigenem Plan für jedes Team zur Hauptspeise. Auch hier wurde mit viel Spannung auf die Ankunft der „Mitessenden" gewartet. Ebenfalls nach neunzig Minuten trennten sich alle wieder, um nach Routenplan zur Nachspeise zu gehen. Nach vielen munteren Gesprächen trafen sich, wie schon beim ersten Mal, alle Teams im Foyer des Markttreffs in Delve zum Austausch über denVerlauf des Abends und neuer Terminabsprache:

Das dritte Dree-Dörper Eeten ist geplant am 15.September 2018

Es wäre schön, wenn jetzt noch mehr Kochbegeisterte neugierig geworden sind und sich diesen Termin vormerken. Denn es geht auch darum viele Menschen über die Dorfgrenzen hinweg kennenzulernen und zusammenzubringen.

Text u. Bild: Hilke Paulsen

Unser Förderverein hatte zum fünften plattdeutschen Abend am 10.11.2017 in die Delver Sporthalle im MarktTreff Delve-Hollingstedt-Wallen eingeladen. Kreispräsident Hans-Harald Böttger, Schirmherr des Abends, zeigte sich erfreut über die große Resonanz und dankten allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Die Organisatoren mit ihren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern konnten sich über ein volles Haus freuen, und die vielen Gäste über das abwechslungsreiche Programm und die ausgezeichnete Versorgung in der Veranstaltungspause.

Ihren ersten Auftritt als Nachwuchskräfte der Delver Speeldeel hatten Sina und Beeke Hansen aus Scheppern, Janis Rolfs aus Delve und Leif Sommer aus Hollingstedt in dem Sketsch „Een Schoolstünn mit Fräulein Knüppel (Eike Maas)“, und der 12 jährige Tjelle Rolfs aus Delve sorgte mit seinen „cool“ vorgetragenen Doentsches, die sein Großvater Ingo Wichmann für ihn geschrieben hatte, für Erheiterung im Publikum. Mit seinem schauspielerischen Talent und den gekonnt und mit Witz vorgetragenen Geschichten und Gedichte strapazierte Johannes Greve aus Delve-Schwienhusen die Lachmuskeln seiner Zuhörer. Die plattdeutschen Lieder der Delver Chöre unter der Leitung von Annegret Frick und des Musiktrios „De Büttpedders“ sorgten für einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Abend. Das Publikum dankte es den Akteuren mit viel Applaus und zum Schluss gab es noch Standing Ovations für „De Büttpedders“, die das Publikum wiederholt zum Schunkeln und Mitsingen animieren konnten. Das mit dem Publikum gemeinsam gesungene „Avendleed“ beendete den diesjährigen plattdeutschen Abend.

Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung sind sich die Organisatoren einig: in 2018 soll es einen sechsten plattdeutschen Abend in Delve geben.

Bilder von dieser Veranstaltung unter „Bilder u. Fotos“ auf www.hollingstedt-dithmarschen.de

Text: Uwe Paulsen

Delve/ Hollingstedt/ Wallen:

Auf dem Pilgerweg Camino France von St. Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela.

Förderverein Wi för Uns e.V. lädt zu einem spannenden Vortrag.

Rund 800 Kilometer ist er lang und weltweit bekannt: der Jakobsweg. Was man auf dieser Strecke erlebt - mit anderen Menschen, aber auch mit sich selbst - darüber berichtete Margret Preusler (geb. Mody) aus Hamburg den Gästen auf Einladung des Förderverein Wi för Uns e.V. im Medienraum im Markttreff Delve-Hollingstedt-Wallen. Sie startete in St.Jean-Pied-de-Port, überquerte die Pyrenäen und durchquerte auf dem Pilgerweg die Regionen Naarra, Rioja, Nordkastilien und zuletzt Galicien. Ihre Erlebnisse auf und mit den Wegen, die Städte, die Dörfer, die tägliche Herbergssuche, die Begegnungen mit anderen Pilgern aus allen Herren Länder, die Landschaften, die Natur und die Wetterbedingungen wurden durch zahlreiche Bilder untermalt. Unterwegs wechselten sich die schönen Momente mit den unangenehmen ab. Zu den schönen Augenblicken zählte, wenn sie den Geist des "Camino", also des Jakobsweges, wahrnahm. Wenn beispielweise ein Fremder ihr selbstlos Getränke anbot oder sie gute Tipps sowohl für den Weg als auch die Übernachtungsmöglichkeiten bekam. Auch die Begegnungen in den Herbergen mit Wanderern aus aller Herren Länder zählten zu den nachhaltigen Erlebnissen ihrer Wanderung. Zu den weniger schönen Momenten zählte, wenn sie nach einen langen Tag wieder einmal eine Herberge erwischte, in der es nur einen großen Schlafsaal mit bis zu 40 Betten gab. Da war oft an Schlaf nicht zu denken, berichtete Magret Preusler. Auch die dicken Blasen an den Füßen, die das Laufen zur Qual machten, und die Erschöpfung, die sich irgendwann einstellte, mussten überwunden werden. Und dann, eines Tages, ist die Stadt Santiago de Compostela samt Kathedrale St. Jakobus erreicht. "Das war für mich ein unbeschreibliches Gefühl", so die Referentin. Ihr Fazit am Schluss ihres Vortrages:" Aufbrechen, Schmerzen ertragen, mit der Einsamkeit klarkommen, durchhalten und schließlich ankommen". Die Zuhörer bedankten sich mit viel Beifall bei der Referentin für den spannenden Vortrag.

Text Uwe Paulsen

 

 

 

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